Wir hatten Glück! Genau am 24. Dezember kam das Christkindli in Form eines Paketkuriers und brachte uns die Felge!
Wir wurden viel gefragt, warum die Felge gerissen ist. – Warum? Das wissen wir auch nicht. Aber, es hat sich schon etwa 1000 Kilometer vorher angekündigt. Wir fuhren mit der gerissenen Felge bis es absolut nicht mehr ging. Deshalb hat sie auch so “schitter” dreingesehen.
Nun haben wir die neue Felge, welche aber nochmal neu eingespeicht werden muss, da wir einen Speichenbruch nach dem andern haben. Das ist aber alles schon organisiert.
Das ist Deen. Er ist zu Fuss durch die Nullarbor gelaufen und hat auf diesem Weg Geld gesammelt! In Ceduna waren wir eine Woche Zeltnachbarn und haben dabei auch seine exzellente Seite als Koch kennengelernt. Am 26. Dezember hat er für uns Zmorgen gekocht. Gebackene Austern. So etwas hat noch nie jemand für uns gemacht. Deen: Thank you so much! See you in Switzerland!
Auf dem Camping gab es auch einen Pizzaofen! Dem strahlenden Gesicht nach freut man sich auf selbstgemachte Pizza!
Deen mit seinem Wägeli.
Murphy’s Haystacks. Eine 150 Mio. Jahre alte Laune der Natur: Felsformation zwischen Ceduna und Port Lincoln. (Supercampspot für alle Radfahrer inkl. Wasser und gedecktem Unterstand!)
Mit der Polizei als Nachbar lässt es sich gut Zelten! Hier wird sicher nichts geklaut!
Farbenfrohe und eindrückliche Landschaften haben uns begleitet.
Auf der einen Seite trockene Stoppelfelder und auf der anderen Seite das rauhe Meer.
Die Nullarbor Plain ist im Vergleich zu einzelenen Streckenabschnitten von Südaustralien ein botanischer Garten. Südaustralien kam uns viel trockener und rauher vor.
Wunderschön, genau so mögen wir es. Je karger desto eindrücklicher.
Ein urtümliches Road House mit allem drum und dran. Hier gibt es alles: Fischerruten, Köder, Eisenwaren, Schuhe, Büchsenöffner, Kunstgegenstände, Pommes frites, Burger, Glace, Schokolade und vieles vieles mehr! Und das alles auf kleinstem Verkaufsraum. Herrlich, ein Traum für Velofahrer.
Und ehe man sichs versieht, wird man eingeladen und darf eine so schöne Aussicht geniessen. In Arno Bay trafen wir auf Pamela und sie lud uns spontan ein, auf ihrem Rasen zu campen. Am Schluss schliefen wir jedoch im Gästezimmer im bequemen Bett! Ach, wie schön das ist, wieder mal ein richtiges Bett!
Pamela: Das nächste mal kommst du auch mit! Vielen Dank nochmal für deine Gastfreundschaft!
Verschwitzt in Whyalla angekommen.